Mittwoch, 12. Dezember 2007

Kuriositäten des Alltags in D.C. - Meine interessantesten Beobachtungen:

Wer hätte gedacht, dass......
  • hier jeder zu seinem Mittagessen Chips isst

  • hier so gut wie jeder einen Blackberry hat

  • nicht nur Engländer an der Bushaltestelle Schlange stehen, sondern auch die Amerikaner hier

  • es in Washington mindestens genauso viele Eichhörnchen zu geben scheint wie Menschen

  • die Lebensmittel im Supermarkt nicht nur an der Kasse eingepackt, sondern auch zum Auto getragen werden

  • ich auf dem Campus der teuersten Uni der USA wohne (54.000 US-Dollar pro Jahr)

  • Condolezza Rice im Watergate Komplex wohnt

  • man Präsident Bush hier in der Kirche treffen kann

  • alle Läden lang offen haben, aber die wirklich wichtigen Sachen (wie Post und Bank) für den arbeitenden Teil der Bevölkerung nur schwer zu erreichen sind (meist von 9-17 Uhr geöffnet)

  • es im Supermarkt Desinfektionstücher für die Hände gibt, mit denen man den Griff des Einkaufswagens abwischen kann

  • jede zweite Werbung Medikamente und deren Nebenwirkungen zum Inhalt hat (...ist ein super Produkt gegen Kopfweh, sollte aber nicht eingenommen werden, wenn man Nierenschäden oder Allergien hat, es kann evtl. zu Hautirritationen, Schwindel oder Organschäden kommen – na ja, so in etwa! :))

  • es hier einen deutschen Laden gibt, der von einem Inder geführt wird, dessen Mutter zwar Deutsche ist, der aber kein Wort Deutsch spricht

  • man in den meisten Supermärkten nur viele kleine Tüten bekommt und selten große

  • es hunderte Fernsehsender geben kann und man trotzdem keine gescheite Sendung findet

  • man hier an jeder Ecke Sirenen hört
  • die Amis keinen „Touchdown“ kennen (den Cocktail, nicht den beim Football! :))

  • ich hier nur am Salsatanzen bin! :)

  • jeder zweite Ami, den ich hier kennen gelernt habe, in Deutschland stationiert oder schon mal im dort Urlaub war bzw. Verwandte dort hat

  • man die Amis für bayerische Weißwürste begeistern kann

  • mich hier so viele Leute auf meinen Mantel angsprechen, weil sie die Farbe mögen

  • es hier ganz andere Medikamente gibt und man da überhaupt nicht durchblickt

  • wir Deutschen hier - aufgrund unserer nicht immer sehr rühmlichen Vergangenheit - in so gut wie jedem Museum vertreten sind (natürlich im Holocaust Museum; im Air und Space Museum mit den Flugzeugen im 2. Weltkrieg und im International Spy Museum wegen der Stasi)

  • die US-Serien ständig durch kurze Werbespots unterbrochen werden (in einer halben Stunde sind etwa 4 Werbeunterbrechungen!)

  • es hier ganz tolle Buchläden mit Cafes gibt

  • Smoothies so lecker sind (Saft mit pürierten Früchten, Wasser und teilweise noch Joghurt)

  • man auf die Preise, mit denen die Waren ausgezeichnet sind, immer noch die Steuer addieren muss, um den endgültigen Preis zu erhalten

  • hier einige Studenten neben der Uni noch Vollzeit arbeiten (kein Wunder bei den Gebühren!)

  • das Lieblingswort der Amis „appreciate“ ist („I really appreciate that!“) :)

  • es hier keinen Metzger gibt, der nicht in einem Supermarkt integriert ist

  • hier jeder auf Eis in seinem Wasserglas besteht (¾ Eis und ¼ Getränk)

  • man hier wirklich in jeder Bar/Kneipe einen Ausweis zeigen muss

  • es hier keine richtigen Cafes wie bei uns gibt, es sind meist so eine Art Sandwichshop

  • es hier keine richtigen Apotheken gibt, sondern meist nur Pharmazieabteilungen in den Drogerien

  • es hier in DC noch keine Taxameter gibt (werden aber ab Januar eingeführt), aber zig verschiedene Taxifirmen

  • Zugfahren in den USA teurer ist als Fliegen

  • es beim Basketball männliche Cheerleader gibt

  • es hier am Tag nach Thanksgiving einen so genannten „Black Friday“ gibt, an dem viele Waren so stark reduziert sind, dass die Geschäfte um 4 Uhr früh gestürmt werden

  • mir mein Chef mal Arien singt und ein Kostüm schenkt

  • hier wirklich alles XXL ist, eine kleine Cola entspricht unserer großen

  • es passend zum Aufstellen des Weihnachtsbaumes vor dem Kongress schneit

  • man sich so freuen kann, wenn man auf der Straße mal zufällig jemanden Deutsch sprechen hört

  • Levis Jeans im Outletcenter nur 30 Dollar kosten

  • die Taxibranche hier von Indern und Äthiopiern beherrscht wird

  • New York den Namen „Die Stadt, die niemals schläft“ zurecht hat

  • es hier ganz wenig Espritläden gibt

  • deutsche Schokolade der Renner ist, wenn man welche mit ins Büro nimmt

  • ich mal den Hubschrauber des US-Präsidenten vor dem Weißen Haus landen sehe

  • man sich an das ständige „how are you“ gewöhnen kann

  • 3 Monate so schnell rumgehen, wenn man so viel tolles erlebt und so liebe Leute kennenlernt

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, die Liste ist beliebig erweiterbar! :)