Mittwoch, 3. Oktober 2007

Das Praktikum

Jetzt bin ich ja auch schon ein paar Tage Donner Human Rights Fellow. Das ist mein Titel. :) Zum Kubazentrum brauche ich nur 20 Minuten, das ich echt nicht weit und ich kann laufen! Die Gegend dort ist auch sehr schön, viele Restaurants, Cafes, Banken und Botschaften. Jeden Tag laufe ich am Weltwährungsfond vorbei. An meinem ersten Praktikumstag bin ich extra etwas eher los gelaufen und war dann auch zu früh da. Das Kubazentrum ist in einem großen Bürogebäude im sechsten Stock und unten sitzt ein Empfangschef. Dann habe ich alle kennen gelernt. Außer mir war letzte Woche noch eine andere Praktikantin, Ivana aus der Slowakei, da. Leider ist sie gestern wieder nach Hause geflogen, denn sie ist richtig nett. Mit ihr habe ich am Samstag auch die Baltimore erkundet, aber das ist eine andere Geschichte. :) Aber da in Washington so viele Unis sind, machen einige Studenten zwei Nachmittage die Woche eine Art Praktikum im Kubazentrum und bekommen dafür „credits“ oder so. Nach meinem ersten Meeting hat mein Chef dann hat plötzlich gesagt, dass Ivana und eine ältere, sehr nette kubanische Mitarbeitern Aida mit mir doch zu einem der Museen gehen sollen (es gibt viele und alle sind umsonst) und dort auf seine Kosten was essen und uns die Ausstellung anschauen sollen! Wir waren im National Museum of American Indians und das ist echt ein tolles Gebäude!
In jedem Museum ist eine Cafeteria und dort haben wir gegessen, denn es gab dort so spezielles indianisches Essen. Wir haben ein Taxi zurück genommen (mit dem Taxi braucht man hier aber fast länger als mit der Metro). Mittlerweile bin ich schon richtig in die Arbeit mit eingebunden, schreibe Memos und Briefe, werte Medien mit aus, etc. Es ist immer viel zu tun und es macht Spaß. Morgen veranstalten wir eine Filmvorführung und zeigen „Das Leben der Anderen“ und als Deutsche organisiere ich das natürlich. :)

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